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Manderscheid mit Oberburg Kurhaus Einweihung Kurhaus Moosbergkanzel Heimatabend im Kurhaus Heimatabend im Kurhaus

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Buntes aus der Vergangenheit:   1962 1979 1980

 
Jubelpaar Jubelpaar
Jubelpaar Jubelpaar
Jubelpaar Jubelpaar

Heimatzeitung Nr. 276, Mittwoch, 28. November 1962 Seitenanfang In Niedermanderscheid feiern am heutigen Mittwoch, 28. November, die Eheleute Jakob Steffens und Christine, geborene Steffny das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Beide sind 81 Jahre alt und körperlich wie auch geistig noch sehr rüstig. Die Jubiliarin stammt es Gillenfeld im Kreise Daun, wogegen der Jubilar aus einer alteingesessenen Familie ist. Seit über 65 Jahren ist er im selben Beruf als Wollspinner tätig und hat den Betrieb im Jahre 1912 von seinem Vater übernommen. Trotz der großen industriellen Entwicklung und der großen Konkurrenz entwickelte er die Wollspinnerei in Niedermanderscheid zu einem wirtschaftlich gut fundierten Familienbetrieb. Noch heute ist er in der Lage, mit gutem Rat und Tat mitzumbeiten. Die Jubilare erfreuen sich bei ihren Mitbürgern und auch weit über Ihr Heimatgebiet hinaus allgemeiner Beliebtheit. Von 1923 bis noch vor zwei Jahren war Jakob Seffens, - mit Ausnahme, der Zeit von 1933 bis 1945 - Bürgermeister der kleinen Gemeinde Niedermanderscheid. Aus Altersrücksichten hatte er bei der letzten Wahl auf seine Kandidatur verzichtet. Nachfolger im Amt wurde sein Sohn, dem er mit guter Sachkenntnis zur Seite steht. Auch war der Jubilar viele Jahre Mitglied der Amtsvertretung Manderscheid, und seine erste Politische Tätigkeit in diesem Ehrenamt reichte sogar bis in die Weimarer Zeit zurück. Für seine großen Verdienste in der Kommunalpolitik wurde Ihm vor einiger Zeit die Freiherr-vom-Stein-Plakette verliehen. Den vielen weiteren Gratulanten zum hohen Ehrentag schließt sich auch die Heimatzeitung mit herzlichen Glück- und Segenswünschen an! Aufnahme: Paul Manderscheid



 

Trierischer Volksfreund Nr. 292, 17. XII 1979   Seitenanfang

 
Einweihung Kurhaus Einweihung Kurhaus
Einweihung Kurhaus  
Einweihung Kurhaus

Trierischer Volksfreund Nr. 143, Dienstag, 24. Juni 1980 - Seite 9 Seitenanfang Im heilklimatischen Kurort Manderscheid (Landkreis Bernkastel-Wittlich) wurde vergangenen Freitag, 20. Juni, um 16.30 Uhr das neuerbaute Kurhaus eingeweiht. Bereits seit dem Jahre 1969 wird in Manderscheid ein "Haus des Gastes" geplant, einige Vorentwürfe mussten überarbeitet werden, später erfolgten eine Planerweiterung und der BeschluB, zusammen mit einem Kurhaus auch eine Bäderabteilung auszubauen. Die Baugenehmigung wurde 1978 erteilt, die beantragten Zuschüsse zugesagt, so daß die Ausschreibung und Vergabe der Rohbauarbeiten im März 1979 vorgenommen werden konnten. Dann aber ging es sehr zügig. Der Entwurf und die Bauüberwachung oblagen Architekt BDA Walther Hassbach (Trier). Die statische Berechnung erfolgte durch Dipl.-Ing. Leo Max (Wittlich), die haustechnische Planung durch Ing. (grad.) Josef Rittgen (Trier), das Bodengutachten erstellte Dr.-Ing. Paul Lehmann (Trier), die Beratung für die Bäderabteilung führte die Deutsche Geselischaft für das Badewesen Essen durch. Im Erdgeschoß des Kurhauses befindet sich ein Kursaal (275 Sitzplätze). Der Saal ist unterteilbar in zwei Räume. Vorhanden sind ferner eine Bühne, ein Leseraum, Bibliothek, im Foyer können auch Ausstellungen gezeigt werden. Im Neubau ist die Kurverwaltung untergebracht. Ein Außenpodium ermöglicht Kurkonzerte im Freien unter Einbeziehung der Bühne. Im Untergeschoß des Neubaues hat man die Badeabteilung mit Technikraum angeordnet (Fango-Bad, Kneipp-Bad, Stanger-Bad, Unterwassermassage usw.) sowie die Saunaabteilung. Außerdem ist ein gemütliches Café vorhanden, welches zum Verweilen einlädt. Die Außenanlagen sind sehr übersichtlich angelegt, so die Fußwege, die Zufahrten, ein Freiplatz für die Konzerte und 55 Autoparkplätze. Das Kurhaus wird ja in den Kurpark der Ortsgemeincle Manderscheid einbezogen und ist auch von Wanderwegen aus schnell erreichbar. Das neue Kurhaus stellt nicht nur für den Ort Manderscheid eine wesentliche Bereicherung dar, sondern darüber hinaus für alle Gemeinden im Bereich der Verbandsgemeinde. Es erweitert das Angebot für eine aktive Urlaubsgestaltung im Eifelraum. Die Gesamtkosten waren mit 2,7 Millionen DM veranschlagt gewesen. Hierzu gewährte das Land Rheinland-Pfalz einen Zuschuß von zwei Millionen DM, der Landkreis Bernkastel-Wittlich von 250 000 DM. Die restlichen Mittel muß die Ortsgemeinde Manderscheid aufbringen.


 
Heimatabend Heimatabend
Heimatabend Heimatabend
Heimatabend Heimatabend
Heimatabend Heimatabend


Trierischer Volksfreund Nr. 143, Dienstag, 24. Juni 1980 - Seite 8

Heimatabend im neuen Kurhaus Seitenanfang
Premiere des Heimatliedes "Perle der Eifel" und Ehrungen MANDERSCHEID. Eine doppelte Premiere gab es im heilklimatischen Kurort Manderscheid: Beim ersten großen Heimatabend im neuen Kurhaus wurde erstmals in der Offentlichkeit auch das neue Manderscheider Lied "Perle der Eifel" nach der Musik- und Textbearbeitung von Karl-Heinz Drüen und Hermann Neumann aufgeführt. Dies war eine neue Attraktion für den heimischen Fremdenverkehr. Im neuen Kurhaus bezeichnete der Vorsitzende des Musikvereins Manderscheid, Schönmetz, vor etwa 700 Besuchern diesen ersten Heimatabend als einen weiteren Höhepunkt in der Geschichte des Musikvereins. Durch das über dreistündige Programm führte Franz-Josef Thull. Außerdem gab es Ehrungen durch den Kreismusikverband Bernkastel-Wittlich. Kreisvorsitzender Rudolf Müller, der auch die Grüße des Landesvorsitzenden Tartter übermittelte, hob die vorbildliche Jugendausbildung im MV Manderscheid hervor. Müller überreichte die Goldnadel mit Ehrenbrief des Landesmusikverbandes für 40jährige aktive Tätigkeit an Paul Hemmler und Heinrich Simon, die Goldnadel für 30 Jahre an Karl Steffens, die Ehrennadel in Silber an Karl-Heinz Drüen, Hans-Peter Leinen, Hermann Adolphy, Willi Fuhrmann, Robert Steffens und Hermann Schönmetz, die Bronzeehrennadel an Hans Gilles, Edith Zirbes, Franz-Josef Thull, Karl Neumann und Margot Wallscheid. Im Verlauff des Heimatabends erhielten der Musikverein Manderscheidd unter Drigent Drüen und der Kirchenchor Maderscheid unter Leitung von H. Grocholl viel Applaus. Die Schülerinnen der Hauptschule Manderscheid erfreuten mit Volkstänzen und einer Jazzdarbietung. Manderscheider Bürger hatten zwei lustige Szenen eingeübt, "Schulklasse vor 60 Jahren" und "Waschfrauen". Mit der Erstaufführung des "Dreschflegel-Tanzes" (Musik Harry Oehms und Gestaltung Walter Densborn) leitete der gelungene Heimatabend über zurn gemütlichen Beisammensein. Am Sonntag spielten mit Erfolg zum Musik- und Gästefest mehrere auswärtige Orchester und trugen ebenfalls zum Gelingen der dreitägigen Veranstaltung bei.

Was sind Blutbücher? Spannende Informationen zu diesem Thema.

Die Manderscheider Burgen
Ein kurzer Einblick in die Geschichte.

Rückblick auf eine Romreise v. 1974
Magda Boll im Rückblick auf eine Romreise des Eifelverein im Jahre 1974.